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Staatliche IGP-Förderung für ‚MobilBloodCare‘
Entwicklung einer cloudbasierten digitalen Serviceplattform zur mobilen Blut-Probenentnahme, zur besseren Patientenversorgung und Entlastung von Ärzten.
- Fördergeber
- Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
- Programm
- IGP – Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen
- Projektform
- Marktreifeprojekt
- Zuwendung
- 2025 – 2026
- Projektträger
- VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
- Haushalt
- Einzelplan 09, Kapitel 0901, Titel 68301, Haushaltsjahr 2025
- Kurztitel
- ‚MobilBloodCare‘
- Zuwendungsempfänger / ausführende Stelle
- CREASANO UG (haftungsbeschränkt)
- Projektleitung
- Wolfgang F. Mosebach, CEO
- Ärztliche Leitung
- Dr. Dr. med. Richard Westhaus
- Förderkennzeichen
- 16GM302401
- Kassenzeichen
- 810307062512
Ziel der Förderung
Im Rahmen des IGP-Programms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wird die Entwicklung der cloudbasierten Serviceplattform ‚MobilBloodCare‘ gefördert. Sie unterstützt mobile Blutentnahmen organisatorisch und verbessert die Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Laboren und Patientinnen/Patienten.
Die Förderung dient im Zuge der Digitalisierung von Versorgungsleistungen als Grundlage, um bestehende Versorgungsdefizite im ambulanten und häuslichen Umfeld (Hausbesuch, Blutentnahme, Labordiagnostik) mit neuen Lösungen zu adressieren und künftig besser zu schließen.
Vier Prozessschritte, digital koordiniert
Auftrag
Ärztinnen, Ärzte und Patienten beauftragen qualifiziertes Personal über Web und App.
Entnahme
Organisation von Hausbesuchen für örtlich ungebundene Blutentnahmen.
Logistik
Digitale Probenlogistik und Übergabe an ein wohnortnahes Labor.
Bericht
Digitale Bereitstellung der Laborergebnisse, z. B. per Online-Portal oder QR-Code.
Die Förderung bezieht sich auf Konzeption, Entwicklung und Erprobung dieser digitalen Abläufe. Blutentnahme und Laborleistungen werden unabhängig von der Förderung erbracht und abgerechnet.
Kurzbeschreibung
Die Blutprobenentnahme erfolgt heute in der Regel in der einzelnen Arztpraxis und damit örtlich gebunden durch den behandelnden Arzt oder medizinische Hilfskräfte. Nach der Entnahme geht die Probe an ein Labor, das sie auswertet und das Ergebnis an den behandelnden Arzt übermittelt. Dieser Prozess ist zeitaufwendig und erfordert zwei persönliche Praxisbesuche: zur Entnahme und zur Ergebnisbesprechung.
Das Projekt verfolgt das Ziel einer Web-Applikation und Smartphone-App, mit der Ärzte und Patienten qualifiziertes medizinisches Personal für örtlich ungebundene oder im Zuge von Hausbesuchen durchzuführende Blutentnahmen beauftragen können.
Ein begleitender Prozess soll sicherstellen, dass die Proben beim nächstgelegenen Labor abgeliefert werden und spätestens am Folgetag ein Laborbericht per Online-/QR-Code bereitsteht.
Der Lösungsweg sieht zunächst eine intuitive, benutzerfreundliche Oberfläche sowie das Backend vor, dazu eine DSGVO-konforme Serverinfrastruktur. Außerdem sind die Servicedienstleistung selbst, also die örtlich ungebundene Probenentnahme mit Laboruntersuchung, sowie die Prozesse und Schnittstellen zu den Beteiligten (Patientinnen, Arztpraxen, Kliniken, Labore usw.) zu realisieren.
Mit Bedarfsanalysen bei Pilotkunden wird das Geschäftsmodell an den Bedürfnissen der Vertragspartner und unterschiedlicher Patientengruppen (Familien, immobile Menschen, Pflegebedürftige usw.) ausgerichtet. Bestehende Softwarelösungen der Beteiligten sollen eingebunden werden, damit die Anbindung von Vertragspartnern hürdenarm gelingt.


